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  • AutorenbildMusikverein Seedorf

Die karibischen Piraten atmen Berliner Luft

Herbstkonzert: "Eintracht" begibt sich auf musikalische Reise / Jugendorchester beeindruckt mit großer Spielfreude



Herbstkonzert: "Eintracht" begibt sich auf musikalische Reise / Jugendorchester beeindruckt mit großer Spielfreude

Die Begeisterung des Hoffnung machenden Nachwuchses war beim bekannten Filmmusikwerk "Pirates of the Carribean" nicht zu überhören. Auf der Grundlage des dominierenden Holzregisters wurden auch die Stücke "Rolling in the Deep" und "Lord of the Dance" in geradezu bestechender Präzision dargeboten. Auch mit der "Bohemian Rhapsodie" von "Queen" bewies das Orchester sein leistungswilliges, musikalisches Selbstbewusstsein, dem natürlich eine fetzige Zugabe folgen musste. Durch das Programm führten Anna Lena Müller und Pascal Palik. Weltbekannte Egerländer Mit dem frisch wirkenden Marsch "Gloria Patri" aus der Feder von Ernst Hutter, Chef der weltbekannten Egerländer Musikanten, begann das Hauptorchester unter Leitung von Martin Eger den zweiten Konzertteil. Kurt Gäble, einer der derzeit gefragtesten Blasmusikkomponisten, hat den reizvollen, auf Registerzwiesprache angelegten "Dialog der Generationen" zu Papier gebracht. Die tadellose Wiedergabe war wohl einer der Höhepunkte des abwechslungsreichen Konzertabends. Vom Publikum gut angenommen wurde das modern aufbereitete Benatzky-Operetten- Medley "Im Weissen Rössel" mit seinen volkstümlich gewordenen Melodien, die um die Welt gingen. In eine ganz andere musikalische Richtung ging es mit dem Tote-Hosen-Hit "Tage wie diese". Sozialkritische Texte kennzeichneten das zeitgenössische Medley von Kurt Gäble "Pur in Konzert". Heimliche Hymne Laura Glunk, die sehr einfühlsam und tiefschürfend als musikalische Reiseleiterin durchs Programm führte, kündigte dann den stimmungsvollen Operetten-Marsch "Berliner Luft" als heimliche Hauptstadthymne und Endpunkt der "musikalischen Reise durch die Deutschen Lande" an. Als Zugabe intonierte das Orchester stilvoll und überzeugend eine böhmische Polka und danach noch ein wirkungsvolles, fetziges Stück. Insgesamt zeigte der Konzertabend, dass sich das auch zahlenmäßig sehr starke Orchester in allen musikalischen Sparten zuhause fühlt und Dirigent Eger die Kapelle behutsam für die verschiedenen musikalischen Facetten zu begeistern versteht.

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